Die Grundstückverwertung ist ein komplexer Sachverhalt

Nam liber tempor cum soluta nobis

Die Grundstückverwertung ist ein komplexer Sachverhalt

Bei der Grundstückverwertung geht es darum ein bestmöglichstes Ergebnis für alle Beteiligten zu erlangen. Oft haben Verstorbene kein Testament hinterlegt und das Grundstück muss unter den Erben aufgeteilt werden. In einer Zeit der Emotionen kann dies Probleme und Konflikte verursachen. Das ist sehr ärgerlich und es ist am Besten, wenn Sie dies vermeiden können.

Im persönlichen Gespräch können wir mehrere Lösungen für die Grundstückverwertung erarbeiten und Sie im Prozess begleiten. Wir geben hier an Hand von Fallstudien einige Beispiele und zeigen mögliche Lösungsansätze auf.

GRUNDSTÜCKVERWERTUNG FALLSTUDIE 1 :
Zwei Häuser, die über drei Kinder verteilt werden sollen

Ein Ehepaar im Rentenalter hat 3 Kinder, wovon 1 Kind im Ausland lebt. Sie besitzen ein großes Grundstück, auf dem das Elternhaus steht. Daneben befindet sich ein kleineres Haus . Unser Team prüft welche Um- und Neubau-möglichkeiten es unter Berücksichtigung der Erbteilung der Kinder gibt. Wir prüfen, wie die Grundstückverwertung am sinnvollsten geschehen kann und berücksichtigen dabei auch die steuerliche Situation. Der Architekt skizziert dann folgende Lösungsansätze:

  • 2 Doppelhäuser für zwei Kinder
  • Das Elternhaus für eins der Kinder
  • Das dritte Kind bekommt den Wert ausgezahlt

GRUNDSTÜCKVERWERTUNG FALLSTUDIE 2:
Immobilie tauschen

Eine andere Situation ergibt sich, wenn ein Ehepaar ihr Elternhaus vererbt, aber es nicht benötigt. Die Immobilie ist vielleicht zu groß und die Lage ist für das berufstätige Paar unattraktiv.  Sie wünschen sich eher eine Stadtwohnung zur Miete oder zum Kauf, weil das große Haus mit viel Arbeit verbunden ist.

In dieser Situation prüfen wir zum Beispiel, ob die Verwertung durch einen Tausch stattfinden kann. Dies kann übrigens auch steuerlich eine interessante Möglichkeit darstellen.

GRUNDSTÜCKVERWERTUNG FALLSTUDIE 3:
Unzureichende Mittel für einen Bau

Es wird ein Grundstück vererbt, das aber entweder zu groß für die Familie ist, oder  es sind unzureichende Mittel für den Bau einer Immobilie vorhanden. Anstelle das Grundstück zu verkaufen, kann es mit einer Wohnung getauscht werden und anschließend der Differenzbetrag ausgeglichen werden.

Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, dass wir als Baupartner einsteigen und einen Anteil abkaufen, damit die Realisierung des Objektes ermöglicht wird.

Ein Tausch kann auch eine gute Alternative sein, wenn die Veräußerung eines Grundstückes auf Grund einer Geschäftsaufgabe erfolgt. Hier wird eine Grundstückgewinnsteuer fällig. Die Grundlage dafür ist die Differenz zwischen dem Erwerbspreis und dem Veräußerungserlös abzüglich wertvermehrender Investitionen. Je nach Umständen kann der Steuersatz zwischen 3% bis maximal 25% des Gewinns betragen. Anstelle eines reinen Verkaufes des Grundstückes, kann hier mit einer Wohnung getauscht werden und der Differenzbetrag ausgeglichen werden.

Diese Fallstudien zeigen, dass die Möglichkeiten der Grundstückverwertung sehr vielfältig sind und jeder Fall individuell bewertet werden soll. Gerne stehen wir Ihnen als Berater und Geschäftspartner zur Seite. Um einen Termin für die Beratung bezüglich der Verwertung Ihres Grundstückes zu vereinbaren, können Sie hier mit uns Kontakt aufnehmen.

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